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SAC Aarau
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Hast du schon einmal zu neunt versucht, eine Lawinensonde auf den Boden zu legen (mit der kleinen Nebenbedingung, dass jeder die Sonde zu jeder Zeit mit genau einem Finger von unten berührt)? Tatsächlich ist das gar nicht so einfach, die Sonde fühlte sich federleicht an und stieg erstmals etwas in die Höhe. Probier es doch gleich auf der nächsten SAC Tour aus!
Nach diesem kurzen Eisbrecher ging es los Richtung Gemsfairenstock. Nachdem wir an einigen eisigen Stellen unseren Teamgeist beweisen konnten, erreichten wir alle glücklich den Gipfel.
Nach einer spassigen Abfahrt machten wir kurz vor der Hütte erneut halt. Thema Spitzkehren: Wir können natürlich alle eine Spitzkehre machen, doch wie vermittelt man dieses Wissen am besten, sodass es auch Spass macht?
Benno malte einen grossen Stern in den Schnee. So hatten wir viele enge Kurven, an denen wir im ersten Durchlauf gemütlich Spitzkehren üben und verfeinern konnten. Dann wurde es etwas schneller: Wer kann den Vorgänger einholen, wer wird gefangen?
Nach viel Spass und Bewegung legten wir die letzten Meter bis zur Hütte zurück. Dort machten wir noch einen eleganten Tagesabschluss. In Zweiergruppen stellen wir den jeweiligen Hoch- und Tiefpunkt des Tages vor. Dazu brachte der eine, der 'Bildhauer', seine PartnerIn in eine Position, die das jeweilige Erlebnis abbildet. Nach viel lachen und raten hatten wir so auf kreative Art den Tag reflektiert und machten uns auf zum Abendessen.
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Nach einer Runde 'Ich packe in meinen Rucksack ...' war sichergestellt, dass alle wichtigen Dinge eingepackt waren und wir liefen gemütlich plaudernd den Claridenfirn hinauf.
Im Gipfelhang wurde es dann doch noch etwas anstrengend, doch schon bald erreichten wir den Gipfel. Auf dem Clariden gab es eine kleine Stärkung bevor wir uns der Ausbildung widmeten. Auf dem Programm standen Schneeverankerungen und Strategien für steile Couloirs. So wählten wir eine Schneewechte unterhalb des Gipfels und bauten mit Ski eine einfache Verankerung. Nun konnten alle die Verankerung einmal stabilisieren wie auch mit verschiedenen Techniken - von Abseilen bis Halteleine - die steilste Stelle überwinden. Dann ging es rassig den Hang hinunter und gemütlich über den Gletscher. Beim Gletscherabbruch suchten wir uns erneut eine steile Schneewehe. Diesmal nutzten wir sie, um einen Spaltensturz auf einer Skitour zu simulieren. Schnell waren wir eingebunden, fuhren langsam auf den Abgrund zu und übten fleissig den Flaschenzug.
Um einige Erfahrungen reicher, machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Hütte. Zurück bei der Hütte waren noch nicht alle ganz ausgelastet, sodass die Wechte neben der Hütte ausgiebig für Sprünge genutzt wurde.
Bevor wir uns über das köstliche Fondue hermachten, besprachen wir wieder den Tag, diesmal anhand von Bildern, geformt aus einem Seil.
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Für den letzten Tag hatten wir noch die etwas anspruchsvollere Tour über das Tüfelsjoch geplant. So ging es nach dem kurzen Aufstieg über den Gletscher steil entlang von Leitern und Tritten die Südwand hinauf. In Luftiger Höhe machten wir eine kleine Pause und stärkten uns. Frisch verpflegt legten wir noch eine kleine Ausbildungssequenz zum Abseilen mit Radlines und dem allgemeinen Einsatz von Radlines. Das frisch gesammelte Wissen konnten wir gerade beim Abseilen auf der Nordseite des Tüfelsjoch anwenden.
Es folgte eine rassige Abfahrt über den Gletscherabbruch und gemütlicher über den Teufels Friedhof bis auf die Alpstrasse unterhalb der Clariden-Nordwand. Hier machten wir eine ausführliche Pause und verspeisten noch die restlichen Lunch-Vorräte. Nun folgte noch die gemütliche Abfahrt auf der Fahrstrasse bis auf den Urnerbode. Als Tagesrückblick modellierten wir dort unsere Tour durch einen Schneeberge und markierten markante und heikle Momente des Tages.