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Bergwälder geben und brauchen Schutz

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Unsere News & Infos

Bergwälder geben und brauchen Schutz |
Jahresthema 2020: Bergwälder – Bergwälder geben und brauchen Schutz
Kommission Umwelt und Kultur

Das Bild ist bekannt: Andermatt und im Hintergrund Hospental – zwei Dörfer die nur dank dem sorgfältig gepflegten Schutzwald bewohnbar sind. Seit dem Jahr 1397 ist dieser Wald als Bannwald geschützt. Seither steht die Holzgewinnung hier nicht mehr im Vordergrund. Das Hauptaugenmerk der Waldpflege liegt auf der Stabilität und Verjüngung des Waldes.

Andernorts haben aber materielle Not und Energiemangel in vergangenen Jahrhunderten immer wieder zu einer Übernutzung, ja zum Raubbau an Wäldern geführt. Erst in den letzten Jahrzehnten haben sich die Bergwälder in den Alpen dank Schutz und Pflege wieder ausgedehnt und sind meist dichter geworden.

Was am Beispiel Andermatt ins Auge springt, gilt für über 40% des Waldes in der Schweiz: er hat wichtige Schutzfunktionen für Verkehrswege, Dörfer und Infrastrukturbauten wie Hochspannungsleitungen oder touristische Anlagen. Er verhindert das Anbrechen von Lawinen, stabilisiert Hänge, bremst herabstürzende Steine und reguliert den Wasserhaushalt. Seine Pflege kostet Bund und Kantone etwa 150 Millionen Franken pro Jahr. Das ist ein stolzer Betrag. Es ist aber 5 bis 10mal weniger als entsprechende technische Verbauungen! Und übrigens: Schutzwald gibt es in allen Kantonen der Schweiz, also auch im Aargau: etwa 3% des Aargauer Waldes sind als Schutzwald ausgeschieden.

Diese Zahlen zeigen, dass der Alpenraum ein gefährdeter und teilweise riskanter Lebens- und Wirtschaftsraum ist: Er ist auf den natürlichen Schutz durch Wald angewiesen. Die aktuelle Klimaentwicklung lässt den Wald einerseits grösser und dichter, aber teilweise auch instabiler werden: Trockenheitsstress, Sturmschäden, Starkniederschläge setzen dem Wald zu, besonders den Fichten und Föhren. Die Schutzwaldpflege muss deshalb dichte und homogene Bergwälder eher lichter machen und damit die Verjüngung verstärken. Manchmal ist es auch angezeigt, gleichzeitig die Artenvielfalt der Bäume durch gezielte Pflanzungen zu erhöhen. Eine gute Trockenheitsresistenz zeigt z.B. die wenig bekannte Mehlbeere, es werden aber auch mit Baumarten aus Südeuropa Erfahrungen gesammelt.

Es gibt auf Touren also viel zu beobachten: die Schutzfunktion von Wäldern einzuschätzen, Waldpflegemassnahmen zu verstehen, die Vielfalt an Baumarten festzuhalten. Für uns Touristinnen und Touristen ist das alles interessant, für die Bewohnerinnen und Bewohner des Alpenraumes aber ist es unmittelbar wichtig für die Erhaltung ihres Lebensraumes.

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